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Verfahrensfreie Baumaßnahmen

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Gern bieten wir neben diesen Öffnungszeiten individuelle Terminvereinbarungen an. Termine ermöglichen eine bessere Vorbereitung und ersparen Ihnen unnötige Wartezeiten. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

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  • Freitag
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Verfahrensfreie Baumaßnahmen

Nach § 60 der Niedersächsischen Bauordnung und dem Anhang dazu sind unter anderem folgende Maßnahmen verfahrensfrei:

  • Die Umnutzung von Räumen im Dachgeschoss eines Wohngebäudes mit nur einer Wohnung in Aufenthaltsräume, die zukünftig zur vorhandenen Wohnung gehören.
  • Die Umnutzung von Räumen in vorhandenen Wohngebäuden und Wohnungen in Räume mit Badewanne oder Dusche oder mit Toilette.
  • Der Abbruch und die Beseitigung baulicher Anlagen, ausgenommen Hochhäuser, und der im Anhang genannten Teile baulicher Anlagen.
  • Die Instandhaltung baulicher Anlagen.
  • Gebäude und Vorbauten ohne Aufenthaltsräume, Toiletten und Feuerstätten, wenn die Gebäude und Vorbauten nicht mehr als 40 m³ -im Außenbereich nicht mehr als 20 m³- Brutto-Rauminhalt haben und weder Verkaufs- noch Ausstellungszwecken  noch dem Abstellen von Kraftfahzeugen dienen.
  • Terrassenüberdachungen mit nicht mehr als 30 m² Grundfläche und mit nicht mehr als 3 m Tiefe.
  • Feuerungs- und sonstige Energieerzeugungsanlagen.
  • Solarenergieanlagen und sonnenkollektoren mit nicht mehr als 3m Höhe und mit nicht mehrals 9 m Gesamtlänge, außer im Außenbereich, sowie in, an oder auf Dach- oder Außenwandflächen von Gebäuden, die keine Hochhäuser sind, angebrachte Solarenergieanlagen und Sonnenkollektorn.
  • Garagen mit nicht mehr als 30 m² Grundfläche, außer im Außenbereich, Garagen mi notwendigen Einstellplätzen jedoch nur, wenn die Errichtung oder Änderung der Einstellplätze genehmigt oder nach § 62 genehmigungsfrei ist.
  • Gewächshäuser mit nicht mehr als 5 m Firsthöhe, die einem landwirtschaftlichen Betrieb oder einem Betrieb der gartenbaulichen Erzeugung dient.
  • Einfriedungen mit nicht mehr als 2 m  m Höhe über der Geländeoberfläche nach § 5 Abs. 9, im Außenbereich nur als Nebenanlage eines höchstens 50 m entfernten Gebäudes mit Aufenthaltsräumen (siehe auch Nachbarrecht). 
  • Wasserbecken mit nicht mehr als 100 m³ Beckeninhalt, im Außenbereich nur als Nebenanlage eines höchstens 50 m entfernten Gebäudes mit Aufenthaltsräumen.
  • Bauliche Anlagen, die der Gartennutzung, der Gartengestaltung oder der zweckentsprechenden Einrichtung von Gärten dienen, wie Bänke, Sitzgruppen, Terrassen oder Pergolen, ausgenommen Gebäude und Einfriedungen.
  • Werbeanlagen mit nicht mehr als 1 m² Ansichtsfläche.
  • Wände, Decken, Pfeiler, Stützen und Treppen - ausgenommen Außenwände, Gebäudetrennwände und Dachkonstruktionen - in fertig gestellten Wohngebäuden und fertig gestellten Wohnungen, jedoch nicht in Hochhäusern.
  • Wände und Decken, die weder tragend noch aussteifend sind und nicht feuerbeständig oder feuerhemmend sein müssen, in fertig gestellten Gebäuden.
  • Öffnungen für Fenster oder Türen in fertig gestellten Wohngebäuden und fertig gestellten Wohnungen oder in Wänden oder Decken nach Nummer 12.2 des Anhangs..
  • Außenwandbekleidung, ausgenommen bei Hochhäusern, Verblendung und Verputz fertig gestellter baulicher Anlagen, die kein sichtbares Holzfachwerk haben.
  • Dacheindeckungen, wenn sie nur gegen vorhandene Dacheindeckungen ausgewechselt werden (siehe auch Gestaltung).
  • Dächer von vorhandenen Wohngebäuden einschließlich der Dachkonstruktion ohne Änderung der bisherigen äußeren Abmessungen.

Wichtig:

Verfahrensfreie Baumaßnahmen müssen die Anforderungen des öffentlichen Baurechts ebenso wie genehmigungsbedürftige Baumaßnahmen erfüllen. Das heißt, eventuelle örtliche Bauvorschriften über die Gestaltung, die Abstandsvorschriften der Niedersächsischen Bauordnung (siehe auch Grenzbebauung) sind, wie alle Anforderungen des öffentlichen Baurechts, zu beachten. Ebenso sind Genehmigungsvorbehalte und Regelungen nach anderen Vorschriften, z. B. des Denkmalschutzgesetzes, Nachbarrechtsgesetzes zu beachten. Deshalb empfiehlt es sich im Zweifelsfall, sich vorher bei der Stadt Walsrode und der Bauaufsichtsbehörde zu erkundigen.