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Eheschließung

Zuständig

Kontakt

Telefonnummer 0 51 61 / 977-232
Faxnummer 0 51 61 / 977-234
standesamt@stadt-walsrode.de
 
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Zimmer: E.05
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Zimmer: E.07
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Zimmer: E.06

Öffnungszeiten

Gern bieten wir neben diesen Öffnungszeiten individuelle Terminvereinbarungen an. Termine ermöglichen eine bessere Vorbereitung und ersparen Ihnen unnötige Wartezeiten. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

  • Montag
    08:30 bis 12:30 Uhr
  • Dienstag
    08:30 bis 12:30 Uhr
    14:00 bis 17:00 Uhr
  • Mittwoch
    geschlossen
  • Donnerstag
    08:30 bis 12:30 Uhr
    14:00 bis 17:00 Uhr
  • Freitag
    08:30 bis 12:00 Uhr

Termine und Locations für Trauungen

Standesamtliche Trauungen finden während der standesamtlichen Öffnungszeiten statt.

Am Mittwoch erfolgen Trauungen von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr jeweils zur vollen Stunde. 

An Samstagen bieten wir im Jahr 2020 nachstehende Termine an. Dabei wechseln wir tageweise zwischen den Orten Walsrode und Bomlitz. Trauungen können dann in den dort vorhandenen Locations jeweils zur vollen Stunde erfolgen.

Locations in Walsrode

  • Trauzimmer im Alten Rathaus Walsrode
  • Heidemuseum
  • Remter im Kloster
  • Pfarrwitwenhaus in Meinerdingen

Locations in Bomlitz

  • Cordinger Mühle
  • Rathaus Bomlitz

Samstagstrauungen in 2020

DatumOrtUhrzeiten (Beginn)
04.01.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
01.02.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
07.03.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
21.03.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
04.04.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
18.04.2020 Bomlitz 11:00 bis 13:00
09.05.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
16.05.2020 Bomlitz 11:00 bis 13:00
23.05.2020 Bomlitz 14:00 bis 16:00
06.06.2020 Bomlitz 11:00 bis 13:00
20.06.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
27.06.2020 Walsrode 13:00 bis 15:00
04.07.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
18.07.2020 Bomlitz 11:00 bis 13:00
25.07.2020 Bomlitz 13:00 bis 15:00
08.08.2020 Bomlitz 11:00 bis 13:00
15.08.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
22.08.2020 Walsrode 13:00 bis 15:00
05.09.2020 Bomlitz 11:00 bis 13:00
19.09.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
10.10.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
17:10.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
07.11.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00
05.12.2020 Walsrode 11:00 bis 13:00

Ob ihr Wunschsamstag zu der entsprechenden Zeit noch verfügbar ist, können Sie mit einem kurzen Anruf (Tel. 05161/977-239) oder mit einer E-Mail (standesamt@stadt-walsrode.de) bei uns erfragen.

Ihr Trauzimmer bei uns!

Der Ratssaal im alten Rathaus

Das Standesamt Walsrode ist seit August 2000 in der Lage, den Paaren ein besonderes Trauzimmer anzubieten.

Im Jahre 1904 wurde das dominante, an einen Sakralbau erinnernde, "alte Rathaus" fertiggestellt. In diesem Backsteinbau als Einzelbaudenkmal im neugotischen Stil befindet sich auch der frühere Ratssaal. Dieser Raum, dessen Mobiliar auch im Stil der Neugotik konzipiert wurde, ist mit Recht einer der interessantesten "Verwaltungsräume" in Walsrode.

Lassen Sie sich bei einem Besuch des Standesamtes dieses Zimmer zeigen - es wird sie begeistern - nicht nur als Brautpaar!

Einen kleinen Eindruck erhalten Sie auch durch die Bildergalerie.

 

Das Heidemuseum

Aber damit noch nicht genug. Seit kurzem können Brautpaare auch im Heidemuseum getraut werden.

In der Diele des "Rischmannshofes" finden bis zu 100 Personen Platz. Insoweit entstehen auch bei einer größeren Hochzeitsgesellschaft keine Platzprobleme im "Trauzimmer".

Und wer sich ausschließlich für die standesamtliche Hochzeit entschieden hat, kann im Anschluss an die Trauung den Rischmannshof zum Feiern nutzen.

Sie sehen, es gibt mehr als nur eine Möglichkeit, den Tag der standesamtlichen Hochzeit zu einem ganz besonderen Tag zu machen.



Rufen Sie uns im Standesamt Walsrode an (Tel. 0 51 61 / 977-230) oder senden Sie uns eine eMail an standesamt@stadt-walsrode.de - wir informieren Sie gerne!

Das standesamtliche Lexikon

Das standesamtliche Lexikon

Jetzt will ich's aber wissen...

Abkömmling

Abkömmlinge sind Kinder und Kindeskinder - auch im Verhältnis zum Vater, egal ob er mit der Mutter des Kindes verheiratet ist oder nicht.

Abstammung

Die Abstammung zeigt, wer die Eltern eines Kindes sind. Die Abstammung wird insbesondere bei der Prüfung der Ehefähigkeit beachtet.

Abstammungsurkunde

Diese Personenstandsurkunde gab es bis zum 31.12.2008. Ab 1. 1.2009 stellen die Standesämter nur noch Geburtsurkunden oder beglaubigte Abschriften aus. 

Adoption

Die Adoption in Deutschland auch "Kindesannahme" genannt, ist ein Rechtsinstrument, mit dem zwischen einem Ehepaar oder einer Einzelperson und einem Kind eine neue Eltern - Kind - Beziehung hergestellt werden kann. Mit der Wirksamkeit der Adoption erlöschen grundsätzlich die bisherigen verwandtschaftlichen Verhältnisse des Kindes und seiner Abkömmlinge zu den bisherigen Verwandten. Es wird in Deutschland auch zwischen der Adoption von Minderjährigen und Volljährigen unterschieden. Die Unterscheidungsmerkmale liegen hierbei im wesentlichen im Erlöschen bzw. Bestehenbleiben von Verwandtschaftsverhältnissen. Bei der Frage, ob eine Adoption im Ausland auch in Deutschland Wirkungen hat, spielt das Adoptionswirkungsgesetz eine besondere Bedeutung.

Anmeldung zur Eheschließung

Die Verlobten müssen ihre Absicht, heiraten zu wollen, beim Standesamt anmelden, damit geprüft werden kann, ob die rechtlichen Voraussetzungen für die Eheschließung vorliegen. Dazu sind die erforderlichen Papiere mitzubringen. Zuständig ist das Standesamt an einem der Wohnsitze des Paares.

In der Regel sind zur Eheschließungsanmeldung, zu der das Paar grundsätzlich persönlich im Standsamt sein sollte, folgende Unterlagen mitzubringen:

Von Verlobten, die noch nie verheiratet waren, deutsch und volljährig sind:

  • · aktuelle Meldebescheinigung (mit Familienstandsangabe) der Meldebehörde am Wohnsitz (bei Anmeldung der Eheschließung am Nebenwohnsitz auch die Meldebescheinigung vom Hauptwohnsitz),
  • · gültiger Personalausweis oder Reisepass,
  • · aktuelle beglaubigte Abschrift / beglaubigter Registerausdruck aus dem Geburtenregister/Geburtseintrag
  • · aktuelle Geburtsurkunde gemeinsamer Kinder.

Zusätzlich mitzubringen sind, bei

Verlobten, die schon einmal verheiratet waren.

  • · Eheurkunde und Scheidungsbeschluss mit Rechtsvermerk.

In jedem Fall empfiehlt sich ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Standesbeamten über die vorzulegenden Papiere.

Die Gebühr für die Prüfung der Eheschließungsvoraussetzungen beträgt 40,00 €. Ist auch ausländisches Recht zu beachten, beträgt die Gebühr 80,00 €. Daneben sind angefallene Auslagen (Porto, Telefon, Urkundenüberprüfungen im Ausland usw.) zu tragen.

Die rechtlichen Grundlage für die Eheschließungsanmeldung sind §§ 12, 13 des Personenstandsgesetzes (PStG) sowie §§ 1303-1309 des Bürgerliches Gesetzbuches (BGB)

Anmeldung zur Begründung der Lebenspartnerschaft

Gleichgeschlechtliche Personen können beim Standesamt ihre Lebenspartnerschaft anmelden. Neben dem Verbot der Verwandtschaft dürfen Lebenspartner mit einer dritten Person nicht verheiratet sein oder in einer bestehenden Lebenspartnerschaft leben.

In einer Lebenspartnerschaft kann auch Lebenspartnerschaftsname geführt werden.

In der Regel sind zur Lebenspartnerschaftsanmeldung beim Wohnsitzstandesamt, zu dem die Erklärenden persönlich kommen sollten, folgende Unterlagen mitzubringen:

Von den Erklärenden, beide unverheiratet und noch nicht in Lebenspartnerschaft, volljährig und deutsch:

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • aktuelle Meldebescheinigung (mit Familienstandsangabe) der Meldebehörde vom Hauptwohnort,
  • aktuelle beglaubigte Abschrift / beglaubigter Registerausdruck aus dem Geburtenregister/Geburtseintrag.

Zusätzlich mitzubringen sind bei Verlobten, die schon einmal verheiratet waren oder eine Lebenspartnerschaft geschlossen hatten.

  • · Eheurkunde und rechtskräftiger Scheidungsbeschluss oder Lebenspartnerschaftsurkunde und rechtskräftiger Auflösungsbeschluss

In jedem Fall empfiehlt sich ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Standesbeamten über die vorzulegenden Papiere.

Die Gebühren für die Prüfung der Voraussetzungen zur Begründung einer Lebenspartnerschaft richten sich in Niedersachsen nach der Allgemeinen Gebührenordnung (AllGO), Nr. 105 und betragen 40,00 €. Ist auch ausländisches Recht zu beachten, beträgt die Gebühr 80,00 €. Daneben sind angefallene Auslagen (Porto, Telefon, Urkundenüberprüfungen im Ausland usw.) zu erstatten.

Die rechtliche Grundlage für die Begründung einer Lebenspartnerschaft ist das Gesetz vom 16. Februar 2001 mit späteren Änderungen über die Eingetragene Lebenspartnerschaft (Lebenspartnerschaftsgesetz – LPartG)

Ehefähigkeitszeugnis

Möchten Sie im Ausland heiraten, können sie grundsätzlich davon ausgehen, dass die dort geschlossene Ehe auch im deutschen Rechtsbereich gültig ist, sofern hinsichtlich der Eheschließungsform das Recht im Land der Eheschließung eingehalten wurde und die Eheschließenden nach ihrem Heimatrecht die persönlichen Eheschließungsvoraussetzungen erfüllen.

Viele Länder fordern jedoch für die Eheschließung von Ausländern ein "Ehefähigkeitszeugnis". Dieses Ehefähigkeitszeugnis ist eine Bescheinigung des Wohnsitzstandesamtes darüber, dass sie und ihre Partner nach deutschem Recht im Ausland die Ehe schließen dürfen.

Es ist ratsam, sich genauestens beim Eheschließungsstandesamt im Ausland darüber zu erkundigen, welche weiteren Papiere und Urkunden, neben dem Ehefähigkeitszeugnis, vorgelegt werden müssen.

Für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses werden vom Standesamt folgende Unterlagen benötigt:

Beide Partner waren noch nicht verheiratet, deutsch und sind volljährig

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • aktuelle Meldebescheinigung (mit Familienstandsangabe) der Meldebehörde vom Hauptwohnort,
  • aktuelle beglaubigte Abschrift / beglaubigter Registerausdruck aus dem Geburtenregister/Geburtseintrag.

Zusätzlich mitzubringen sind, bei

Partnern, die schon einmal verheiratet waren.

  • · Eheurkunde und Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftvermerk.

In jedem Fall empfiehlt sich ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Standesbeamten über die vorzulegenden Papiere.

Bitte bedenken sie bei ihren Planungen, dass evtl. Zwischenprüfungen (z.B. bei Vorehen) mehrere Wochen Zeit in Anspruch nehmen können. Deshalb ist es ratsam, frühzeitig das Ehefähigkeitszeugnis zu beantragen. Das deutsche Ehefähigkeitszeugnis hat eine Gültigkeit von 6 Monaten ab Ausstellung.

Die Gebühr für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses beträgt 40,00 €.

Familienbuch, jetzt Eheregister

Seit dem 1. Januar 1958 bis zum 31.12.2008 wurden in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West) die Familienbücher durch die Standesämter im Anschluss an die Eheschließung oder auf Antrag angelegt. Diese Familienbücher wurden sehr oft mit dem "Stammbuch der Familie" oder dem "Familienstammbuch" verwechselt. Diese letztgenannten "Stammbücher der Familie" oder Familienstammbücher" sind überwiegend in Ringbuchform gehaltene Urkundensammlungen der Familie. Das Familienbuch war  eine im A-4 Format geführte Karteikarte, die sich jetzt im Original bei dem deutschen Standesamt befindet, vor dem die Ehe geschlossen wurde. Für den Fall, dass die Ehe im Ausland geschlossen wurde und bis 31.12.2008 auf Antrag ein Familienbuch angelegt wurde, gibt es für den endgültigen Verbleib Sonderregelungen. Ansonsten wird das "Familienbuch"  ab 1.1.2009 durch das Eheschließungsstandesamt als Eheregister fortgeführt.

Geburtsbeurkundung

Im Standesamtsbezirk von Walsrode werden die meisten Kinder im Heidekreisklinikum Walsrode geboren. Die Geburt dieser Kinder zeigt das Klinikum dem Standesamt Walsrode an. Doch müssen die Eltern vorher diese schriftliche Geburtsanzeige ergänzen (um den Vor- und Familiennamen des Kindes usw.), unterschreiben und folgende Unterlagen der Geburtsanzeige beifügen:

Bei miteinander verheirateten Eltern:

  • eine Eheurkunde mit Angabe des Ehenamens/der Familiennamen (oder vorübergehend noch die alte Familienbuchabschrift (diese Urkunde befindet sich in der Regel im Stammbuch)
  • aktuelle Geburtsurkunden oder beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister der Eltern
  • Personalausweis oder Reisepass

Bei nicht miteinander verheirateten Eltern und kein Elternteil lebt in bestehender oder noch bestehender Ehe:

  • aktuelle Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister der Mutter, stellt das Geburtsstandesamt aus,
  • aktuelle Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister des Vaters, stellt das Geburtsstandesamt aus,
  • Ausfertigung der Vaterschaftsanerkennungsurkunde,
  • Ausfertigung der Zustimmungsurkunde der Mutter zum Vaterschaftsanerkenntnis.
  • Ggf. gemeinsame Sorgeerklärung der nicht miteinander verheirateten Eltern
  • Personalausweis oder Reisepass

Bei allen anderen familienrechtlichen Fällen empfiehlt sich die Rücksprache mit dem zuständigen Standesamt.

Liegen alle erforderlichen Angaben und Urkunden vor, kann das Standesamt den Geburtseintrag errichten. Aus dem Geburtseintrag werden daraufhin die Geburtsurkunden und die Urkunden für das Elterngeld, die Krankenkasse usw., ausgestellt.

Die Gebühren für die Ausstellung der Urkunden anlässlich der Geburt betragen in der Regel ca. 25,00 €

Kirchenaustritt

In Niedersachsen ist der Austritt aus einer Kirche,  Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgemeinschaft des öffentlichen Rechts nur durch eine höchstpersönliche und form- und empfangsbedürftige Willenserklärung möglich. Der Kirchenaustritt muss gegenüber dem Standesamt am Wohnsitz erklärt werden, worüber eine Niederschrift aufgenommen wird. Es ist jedoch auch ein schriftlicher Kirchenaustritt zulässig, der aber nur dann wirksam werden kann, wenn die Erklärung schriftlich abgefasst und die Unterschrift von einem Notar öffentlich beglaubigt wurde.

Aus der Kirche selbst austreten kann jeder, der das 14. Lebensjahr vollendet hat und nicht geschäftsunfähig ist. Darunter kann der gesetzliche Vertreter, dem die Personensorge für das Kind zusteht, den Austritt erklären. Ab dem 12. Lebensjahr ist dazu auch die Einwilligung des Kindes notwendig. Ist das Kind geschäftsunfähig so benötigt die Erklärung des gesetzlichen Vertreters der Genehmigung des Vormundschaftsgericht.

Die Gebühr für den Kirchenaustritt beträgt 25,00 €.

Die rechtliche Grundlage für den Kirchenaustritt ist das Gesetz über den Austritt aus Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts in Niedersachsen (Kirchenaustrittsgesetz - KiAustrG) vom 4. Juli 1973 in der zur Zeit gültigen Fassung.

Namensänderungen

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht in einer Vielzahl von Lebenssachverhalten eine Familiennamensänderung vor wie beispielweise:
  • Bestimmung eines Ehenamens bei Eheschließung (§ 1355 Abs. 1 BGB)
  • Wiederannahme eines früheren Namens nach Auflösung einer Ehe § 1355 Abs. 5 BGB)
  • Erteilung des Familiennamens des anderen Elternteils durch den sorgeberechtigen Elternteil bei dem unverheirateten Kind (§1617 a Abs. 2 BGB)
  • Neubestimung des Geburtsnamens des Kindes bei gemeinsamer Sorge der Eltern ( 1617 b Abs. 1 BGB)
  • Anschlußerklärung des Kindes bei Bestimmung eines Ehenamens durch die Eltern ( 1617 c Abs. 1 BGB)
  • Antrag auf Änderung des Geburtsnamens des Kindes in den Familiennamen der Mutter bei Nichtvaterschaft des Ehemannes der Mutter (§ 1617 b Abs. 2 BGB)
  • Erteilung des Ehenamens eines Elternteils und seines Ehegatten an das Kind (§ 1618 BGB)
  • Namensänderung infolge der Adoption (§ 1757 BGB)

Bei einer Adoption können unter bestimmten Voraussetzungen auch Vornamen des Kindes geändert werden (§ 1757 Abs. 4 BGB)

Greifen die Möglichkeiten des Bürgerlichen Gesetzbuches nicht oder nicht mehr, um den Namen einer Person zu ändern, kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes trotzdem der Vor- oder Familienname öffentlich-rechtlich geändert werden. Die Person, deren Name geändert werden soll, muss Deutscher sein oder dem deutschen Recht unterstehen. Die Namensänderung ist schriftlich zu beantragen. Der zuständige Sachbearbeiter nimmt die jeweiligen Anträge schriftlich auf und ist Ihnen auch bei der Vorbereitung des Antrages behilflich.
Für die Änderung von Vor- und Familiennamen werden Gebühren erhoben. Diese können, je nach Einzelfall, bis zu 1.000 € betragen.

Die rechtliche Grundlage dieser öffentlich-rechtlichen Namensänderung ist das Gesetz über die Änderung von Familienamen und Vornamen (NamÄndG).

Personenstandsurkunden

Um personenstandsrechtliche Ereignisse wie Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle im Rechtsverkehr nachweisen zu können, werden bei den Standesämtern, in deren Bezirk das personenstandsrechtliche Ereignis eingetreten ist, entsprechende Personenstandsbücher, seit 2009 auch elektronische Personenstandsregister geführt. Aus diesen Registern werden Personenstandsurkunden in Form von Geburts-, Ehe- und Sterbeukunden, sowie Abschriften bzw. Ausdrucke ausgestellt.

Wer diese Urkunden erhalten darf, ist klar abgegrenzt. So kann die das Ereignis betreffende Person sowie die Verwandten in gerader Linie entsprechende Urkunden erhalten. Andere Personen haben nur dann ein Recht auf bestimmte Urkunden, wenn sie ein rechtliches Interesse haben. Das ist dann in der Regel der Fall, wenn nur mit dieser Urkunde Ansprüche durchgesetzt oder unberechtigte Ansprüche anderer Personen abgewehrt werden können und ein anderer Weg zur Verfolgung der Rechte nich offensteht.

Für die Ausstellung der Urkunden werden Gebühren erhoben (je Urkunde 10,00 €).

Die benötigte Urkunde kann schriftlich beim Standesamt Walsrode angefordert werden, sofern der Eintrag auch beim Standesamt Walsrode geführt wird (Geburt in Walsrode, Eheschließung in Walsrode, Sterbefall in Walsrode). Auf telefonische Anforderung stellt das Standesamt Walsrode grundsätzlich keine Urkunden aus.

Zur Erleichterung können Sie ein neutrales Anforderungsschreiben downloaden, dass Sie nur noch ausfüllen und wegschicken müssten. Vergessen Sie bitte nicht die Gebühren! Sollten Sie für die Zusendung der Urkunde keinen Freiumschlag zur Hand haben, müssen wir leider Auslagen zusätzlich erheben.

Vaterschaft

„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein umso mehr...“

Die Abstammung im deutschen Recht geht immer noch davon aus, dass der Vater eines Kindes der Ehemann der Mutter ist. In diesem Fall wird die gesetzlich unterstellte Tatsache der Abstammung auch so im Geburtseintrag des Kindes vermerkt.
Was ist jedoch, wenn die Mutter eines Kindes nicht mit dem Vater verheiratet ist? Kann der Vater dann überhaupt in den Geburtseintrag des Kindes aufgenommen werden?

Folgende Fallkonstellationen sind möglich:

  1. Mutter ist noch verheiratet, der Scheidungsantrag wurde schon beim Amtsgericht gestellt, der Vater ist nicht der Ehemann

    Das Bürgerliche Gesetzbuch kennt für diesen Fall die Möglichkeit des "qualifizierten Vaterschaftsanerkenntnisses". Der biologische Vater erkennt die Vaterschaft an (z. B im Standesamt) und die Mutter und deren "Noch- Ehemann" stimmen ebenfalls dem Vaterschaftsanerkenntnis zu. Wenn die Ehe der Mutter rechtskräftig geschieden ist, wird auch das Vaterschaftsanerkenntnis wirksam. Diese Erklärungen müssen öffentlich beurkundet werden.
    Der Vater wird dann in den Geburtseintrag seines Kindes eingetragen
  1. Mutter ist ledig, geschieden oder verwitwet

    Der Vater erkennt die Vaterschaft an (z. B. im Standesamt) und die Mutter stimmt dem Vaterschaftsanerkenntnis zu. Die Erklärungen müssen öffentlich beurkundet werden.